Von Sperlonga an die Emscher

»Von Sperlonga an die Emscher« erzählt über Kunstgebiete von Cy Twombly, Francis Alÿs und an der Emscher. Das Projekt untersucht die Bezüge dieser künstlerischen Prozesse zu den Orten ihrer Entstehung in einer narrativen Reise vom Mittelmeer bis in die Emscherregion und öffnet sie für die Kunstvermittlung. In Sperlonga entstanden in den 1950er-Jahren wichtige Zeichnungen des amerikanischen Künstlers Cy Twombly, der sich in Italien niederließ und dort bis zu seinem Tod an unterschiedlichen Orten arbeitete. Das an geografische Räume gebundene Werk von Francis Alÿs zeigt die großen Veränderungen im Kunstverständnis, die unter Ausnutzung performativer und intervenierender Methoden stattgefunden haben. Im Ruhrgebiet verdichten sich die künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Landschaft und ihren Veränderungen seit 2010 in den Ausstellungen der »Emscherkunst« im öffentlichen Raum. Diese Kunstgebiete zeigen die verschiedenen Methoden, mit denen Künstlerinnen und Künstler Blickfelder auf Orte und Landschaften gestalten, die zwischen einem Hotspot am Mittelmeer und einem Fluss in der Ruhrregion nicht gegensätzlicher sein können. »In Rom, Paris und London sind Schönheit und Sinnlichkeit geübte Größen [der Wahrnehmung], in der Emscher-Region ist im Zweifelsfall alles hässlich, im besten Fall groß. Nicht viel, um die Sinne zu beflügeln, könnte man meinen. Doch eine vorausgesetzte Gemeinsamkeit bleibt: Das Wissen um die Besonderheiten der eigenen Stadtlandschaft ist hier wie dort als eine unsichtbare Landkarte in den Köpfen virulent.« (Karl Kleineberg und Marion Taube)

Das Projekt wird in einem Workshop und mit einer Ausstellung auf dem "Campus Stadt" der TU Dortmund im Dortmunder U vom 12. bis 14. Mai 2017 in enger Zusammenarbeit mit Frank Georgy (kopfsprung.de Köln) vorgestellt. Die Eröffnung findet am 11. Mai 2017 um 18.30 im "innogy Forum | Kino im U" statt.

 

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